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2009-05-22 - Dreieich Zeitung - NUR EINE ÜBUNG

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VerkehrsunfallNUR EINE ÜBUNG war vor Wochenfrist der Großeinsatz, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Offenthal auf die gesperrte B 486 (Richtung Urberach) ausgerückt war. Nach den Worten von Pressesprecher Timo Seibert boten sich den Mitgliedern der Wehr im Zuge der Sonderausbildung „Technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall“ vor Ort realistische Bedingungen. Das angenommene Szenario: Bei einem Überholmanöver wurden zwei Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt. Das rote Auto (im Hintergrund) überschlug sich, eine Person musste mit Schere und Spreizer gerettet werden.

Das weiße Fahrzeug wurde von einem Baum gebremst. Ein Ast bohrte sich durch die Windschutzscheibe und klemmte den Fahrer ein. Seiberts Bericht: „Das Fahrzeug wurde mit dem Feuerwehr-Mehrzweckzug gegen Abrutschen gesichert, der in der Windschutzscheibe und der verletzten Person steckende Ast fixiert. Das Dach musste mit der Rettungsschere abschnitten werden. Erst nach dem behutsamen Abtrennen des Astes konnte die Person aus dem Fahrzeug gerettet werden.“ Nicht zuletzt mussten die 25 Helfer eine unter Schock stehende Person mit Hilfe einer Wärmebildkamera im Umkreis der Unglücksstelle finden. Der stellvertretende Wehrführer Markus Tillmann zog nach Abschluss des „Trainings“ eine positive Bilanz: „Bei diesem realistischen Übungsszenario bin ich mit dem professionellen Vorgehen der Einsatzkräfte in höchstem Maße zufrieden.“ (jh/DZ-Foto: ffw)

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