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2010-03-18 OP 51 Einsätze für Offenthals Floriansjünger

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JHV 201051 Einsätze für Offenthals Floriansjünger
Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr standen Rückblicke, Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung Offenthals Freiwillige Feuerwehr mit der Wehrführung, den anwesenden Geehrten und den Beförderten.
Offenthal (es) Die Freiwillige Feuerwehr Offenthal musste im vergangenem Jahr 51 mal ausrücken. Das ist ein Einsatz weniger als im vorangegangenen Jahr.
Siebenmal galt es für die Floriansjünger, Brände zu bekämpfen. 24 Einsätze fuhren sie, um bei Sturm- oder Wasserschäden Hilfe zu leisten. Einmal galt es für sie, den Rettungsdienst zu unterstützen. 2009 gab es keine blinden oder böswilligen Alarme. Insgesamt rückten 444 Wehrleute aus und absolvierten 620,5 Stunden im Einsatz.

„Bei den Einsätzen hatten wir, wie auch schon in den vergangenen Jahren, eine bunte Mischung von fast allem, was die Feuerwehr so tun kann", sagte Wehrführer Ralf Gaubatz. Auffallend sei die gestiegene Anzahl der Einsätze unter dem Stichwort „Türöffnung mit Eile". Sechsmal wurden die Feuerwehrmänner deshalb gerufen. „Und genau mit diesem Einsatzstichwort begann am 31. Januar für uns das Einsatzjahr", erinnerte Gaubatz. Sie mussten zu einem Haus „In der Quelle" eilen, wo sie die Information „Tür zugefallen, Herd an" erhielten. Über ein gekipptes Fenster gelangten sie ins Innere, mussten aber feststellen, dass kein Herd an und alles in Ordnung war. Mittlerweile war auch der Wohnungseigentümer am Einsatzort erschienen. „Der anscheinend stark alkoholisiert Mann ließ uns gleich merken, dass er mit unserem Einsatz nicht ganz einverstanden war."
Als sehr zeitintensiv entpuppte sich ein Einsatz, bei dem auf der Straße Richtung Messel ein Laster mit Anhänger - beladen mit neuen, leeren Getränkedosen - umgekippt war und die Fahrbahn blockierte. Unerfreulich gestaltete sich ein Einsatz, der sich im Rahmen nachbarschaftlicher Hilfe auf der B 486 in Fahrtrichtung Langen im November abspielte. Zwei Autos waren ineinander gefahren, eines hatte Feuer gefangen. Die Fahrerin des in Brand geratenen Fahrzeuges konnte zwar gerettet werden, erlag aber noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Die Insassen des zweiten Fahrzeuges, ein 78-Jähriger und ein Kind, konnten lebend gerettet werden, doch verstarb der Mann nach einigen Tagen. Der Vereinsvorsitzende Manfred Sommerlad wies in seinem Jahresbericht auf die vielfältigen Aktivitäten des Feuerwehrvereins hin, der 542 Mitglieder hat. Zu den Aktionen gehörten unter anderem die Veranstaltung „Let‘s Dance" in der Philipp-Köppen-Halle, die erfolgreiche Teilnahme am Dreieicher Feuerwehrlauf und am vierten Dreieicher Seifenkisten-Grand Prix, bei dem die Offenthaler Wehr für Streckensicherung und Bewirtung von Betreuern, Gästen, Zuschauern und Fahrern sorgte. Gleichzeitig unterstützte der Feuerwehrverein Jugendleiter, Gerätewarte, die Ehren- und Altersabteilung, den Spielmannszug sowie die Truppe des Oldtimerfahrzeuges Opel Blitz in ideeller und finanzieller Form. „Erfreulicherweise konnten wir vergangenes Jahr den 2008 gesunkenen Mitgliederstand wieder erhöhen", sagte Gaubatz, der diese Steigerung auf die „emsige Arbeit unserer Jugendabteilung" zurückführt. Ende 2009 hatte die Feuerwehr 51 Einsatzkräfte.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung ehrten die Floriansjünger auch verdiente und langjährige Mitglieder. Für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein der Freiwilligen Feuerwehr Offenthal wurden Jutta Treichel, Lothar Pippig, Hans-Jürgen Seipp und Helmut Kübler ausgezeichnet. Seit 40 Jahren sind Frank Komenda, Ursula Wölfelschneider, Rainer Stapp, Wolfhard Schulz, Werner Juschus, Wilfried Jung, Anni Lomb, Wolfgang Löhr, Walter Haller, Manfred Arndt, Heinz Schied, Hans Komenda, Klaus Zimmer und Klaus Podgorski dabei. Bereits seit fünf Jahrzehnten halten Bernhard Haller, Klaus Spatz und Friedrich Seibert dem Verein die Treue. Und seit 60 Jahren sind Willi Fuhrländer, Karl Köppen, Georg Lomb und Helmut Sommerlad dabei.

Aber auch Ehrungen und Beförderungen standen auf dem Programm. Weil er insgesamt 25 Jahre als Aktiver der Einsatzabteilung und vorher in der Jugendfeuerwehr tätig war, wurde Jörg Seibert geehrt. Er war 16 Jahre Jugendleiter. Jörg Seibert wurde vom Land mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande, vom Bezirks- und Kreisfeuerwehrverband mit dem Ehrenzeichen in Bronze, mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes sowie mit einer Ehrenurkunde der Stadt ausgezeichnet. Stadtbrandinspektor Andreas Baumbusch beförderte André Vonhof zum Hauptfeuerwehrmann und Christian Bayer zum Oberlöschmeister.

 

 

 

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