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05.05.2015 13:34 vor 3 Jahr(e)

1. Mai 2015

"Tag der Familie" bei der Feuerwehr

Kleiner Mann in großem Auto (mas)

Provisorische "Krabbelecke" im Feuerwehrhaus (mas)

Beisammensitzen in der Fahrzeughalle (jbr)

Der "Tag der Arbeit" ist bei der Feuerwehr Offenthal der "Tag der Familie“. An diesem bundesweiten Feiertag treffen sich Feuerwehrangehörige, ihre Familien und Freunde zum gemeinsamen Grillen im Feuerwehrhaus. Und verglichen mit dem Starkregen des vergangenen Jahres, war der 1. Mai 2015 ein wunderschöner Tag für dieses Vorhaben.

Das Feuerwehrhaus erhält derzeit einen neuen Innenanstrich, weshalb die Spinde aus dem Umkleideraum in die bereits fertige Fahrzeughalle ausgelagert wurden. Die Fahrzeuge wurden vor die Halle gestellt und an ihre Stelle traten Tische und Bänke, der Grill wurde hinter dem Feuerwehrhaus aufgebaut. Zum Zeitvertreib wurde Kicker gespielt und man baute eine Tischtennisplatte in der nun leeren Umkleide auf. Im hinteren Bereich der Halle wurde eine Krabbelecke eingerichtet.

In den letzten Jahren stieg die Zahl des eigenen Nachwuchses bei den Angehörigen der Offenthaler Wehr erheblich an. Und während der diesjährige Familientag bereits vom Bild spielender Kleinkinder bestimmt wurde, so wird sich dieser Eindruck in den nächsten Jahren wohl noch weiter verstärken. Die „Eigenproduktion“, wie der Babyboom scherzhaft genannt wird, läuft auf vollen Touren.

Der Familientag war ein schöner Tag für alle Teilnehmer – kleine, wie große. An allen Ecken wurde gemeinsam gegessen, geredet, gelacht und gespielt. Eine Veranstaltung, wie man sie gerne wiederholt. Und was gibt es schöneres, als Familie, Freunde und das eigene Hobby verbinden zu können?



Wird Kameradschaft in der Feuerwehr groß geschrieben, so ist es doch stets die Familie, die den höchsten Stellenwert innehat. Letztendlich muss diese sich auch dem Hobby Feuerwehrmann anpassen, muss darüber hinwegsehen, wenn die Pflicht mitten in der Nacht zum Einsatz ruft, wenn mal das Essen am leeren Platz kalt wird oder, wenn der Liebste wieder für eine Woche auf Fortbildung nach Kassel fährt. Und sie muss sich, nach tragischen Einsätzen besonders belastend, anhören, was dem Einzelnen wiederfahren ist, ihn stützen und aufbauen. Ohne den Rückhalt der Familie ist Feuerwehr nicht möglich! Sie ist immer und bei jedem Einsatz dabei, wenn auch nicht physisch.


(jbr)