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12.10.2014 18:22 vor 3 Jahr(e)

Simulierter Brand mit drei Verletzten

Abschlussübung der Jugendfeuerwehr Offenthal

Die erste vermisste Person wird aus dem verrauchten Gebäude gerettet (jbr)

Vorrücken im nicht mehr ganz so stark verrauchten Treppenhaus (jbr)

"Vertrauen sie mir, ich bin Arzt." (jbr)

Nachbesprechung im Feuerwehrhaus bei Kaffee und Kuchen (jbr)

Diesen Sonntag (12.10.) fand die Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Offenthal statt. Angenommen wurde ein Brand in einem Klassenzimmer der Wingertschule mit angeblich bis zu fünf Verletzten.

Die Jugendfeuerwehr rückt um 13:15 mit den beiden Löschfahrzeugen, HLF und LF, an. Nach einer kurzen Lagebegehung durch den Einsatzleiter werden den Trupps ihre jeweiligen Aufgaben zugewiesen und auf das Kommando „Zum Einsatz fertig!“ geht es dann zügig los. Während sich die Angriffstrupps mit fiktivem Atemschutz ausrüsten, wird parallel dazu die Wasserversorgung aufgebaut. Hierzu befindet sich ein Hydrant direkt auf dem Schulhof. Ausgerüstet mit Pressluftflasche, Atemmaske, Funkgerät, Handlampe, Leinenbeutel, Trage und natürlich Schlauch und Strahlrohr betreten die so bepackten Jugendlichen das völlig verrauchte Schulgebäude. Die Sichtweite beträgt weniger als 20 cm.

Während sich die Trupps innen auf allen Vieren – in Bodennähe ist die Sicht stets besser – von Klassenzimmer zu Klassenzimmer fortbewegen, wird das Feuer auch von außen bekämpft. Nach dem Aufbau der Wasserversorgung haben sich die jüngeren Mitglieder ebenfalls mit Strahlrohren ausgerüstet und spritzen nun Wasser auf das Dach ihrer Schule, was ihnen sichtlich Freude bereitet.

Nach langer Suche sind drei der vermissten Personen gefunden, gerettet und werden von weiteren Mitgliedern der Jugendfeuerwehr betreut. Erst als der Rest des weitläufigen Gebäudes gründlich abgesucht ist, wird klar, dass die anfängliche Angabe von fünf Vermissten inkorrekt war - auch eine Lektion für den Nachwuchs. Übungsleiter Enzo Pilato gibt das Kommando zum Beenden der Übung und alles scheint sich nun rückwärts abzuspielen, bis Mannschaft und Gerät wieder vollzählig in beiden Autos sitzen bzw. verstaut sind. Es geht wieder ins Feuerwehrhaus.

Die Nachbesprechung findet bei Kaffee und Kuchen zusammen mit den geladenen Eltern der jungen Helden im Feuerwehrhaus statt. Es war eine anspruchsvolle Übung und die Jugendlichen haben dabei gute Leistung gezeigt. Wehrführer Markus Tillmann: „Hut ab, habt ihr echt gut gemacht.“


(jbr)