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10.11.2014 14:08 vor 3 Jahr(e)

St. Martin & St. Florian

Feuerwehr hilft bei Martinsfeuer

Traditionell ziehen zum Martinstag die Kinder mit ihren Laternen in der Hand und Eltern im Schlepptau allerorts singend durch die nächtlichen Straßen. „Laterne, Laterne…“ ist ein Volkslied, welches jedem Entwachsenen im Gedächtnis geblieben sein sollte. Und ganz wie es gegen Ende sinngemäß heißt, so soll doch bitte die eigene Laterne nicht abbrennen - was dennoch jedes Jahr erneut geschieht. Da dies in der Regel auf offener Straße von Statten geht und der Laternenträger sich des entflammten Lichtkörpers durch einfaches Öffnen der Hand entledigen kann, so besteht in der Regel keinerlei Anlass zur Sorge.

Anders liegt dies jedoch mit dem üblichen Feuer, welches von den Martinsjüngern nach dem Marsch besucht wird und welches oft weit über die Größe eines üblichen Nutzfeuers hinausgeht. Hier erhält St. Martin jedes Jahr Hilfe von St. Florian in Form von Feuerwehrleuten, deren Schutzpatron dieser ist.

Den beteiligten Brandwachen bereiten der Dienst und die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Kirche, besonders aber die vielen anwesenden Kinder jedes Jahr erneut große Freude. Die beiden Heiligen würden es wohl auch so sehen.


(jbr)