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21.11.2019 22:58 vor 20 Tag(e)

Unfall zwischen PKW und Linienbus

Abschlussübung der Feuerwehr Offenthal

Einsatzkräfte bei der Befreiung der eingeklemmten Personen (ffo)

Evakuierung der verletzten Insassen aus dem Linienbus (ffo)

Rettungskräfte arbeiten Hand in Hand (ffo)

Pünktlich um 20:08 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dreieich-Offenthal am 21.11.2019 mittels Alarmmonitor zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen an den Ortsrand auf die Dieburgerstraße alarmiert. Kurze Zeit später fuhren mehrere Fahrzeuge mit Blaulicht von beiden Seiten die Einsatzstelle an.

Das Übungsszenario hatte es in sich. Ein PKW ist unter das Heck eines LKW gerutscht. Ein nachfolgender Linienbus konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte ebenfalls mit dem querstehenden PKW und klemmte diesen beidseitig ein. In der Dunkelheit der Einsatzstelle sind aus dem Bus Hilferufe zu hören.

Nach der ersten Erkundung durch die Fahrzeugführer wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Die Wehr rückte mit zwei Löschgruppenfahrzeugen sowie einem Kleinlöschfahrzeug aus. Der Kommandowagen fungierte als zentrale Einsatzleitung. Unterstützt wurde die Stadtteilwehr durch den Rüstwagen aus Sprendlingen, der auch in der Alarm- und Ausrückeordnung bei dem Stichwort "H Klemm 1" mit hinterlegt ist.

Nachdem eine Betreuungsöffnung am Linienbus geschaffen wurde, erfolgte eine erste Sichtung der Verletzten durch Rettungssanitäter des DRK Dreieich. Der Betreuungszug des Ortsverbandes war ebenfalls mit 3 Fahrzeugen an der Übung beteiligt. Die Insgesamt 13 Verletzten mussten im Laufe des Einsatzes durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst mittels verschiedener Tragesysteme aus dem Bus evakuiert und zum Betreuungszelt des DRK transportiert werden. Zeitgleich wurden die beiden eingeklemmten Insassen des PKW mittels Hydraulischem Rettungsgerät aus ihrer Zwangslage befreit. Zu allem Überfluss entzündeten sich ausgelaufene Betriebsmittel unmittelbar neben der Einsatzstelle welches ein schnelles Eingreifen der Löschmannschaft erforderte.

Nach 1,5 Stunden konnte die Übung beendet, die Vollsperrung der Dieburgerstraße aufgehoben und das Feuerwehrhaus angefahren werden. Nach der gemeinsamen Einsatzbesprechung gab es für alle 42 eingesetzten Kräfte noch etwas zu Essen und Trinken. Die Übung zeigte einmal mehr die reibungslose Zusammenarbeit aller Rettungskräfte. Ein großer Dank geht an alle Mimen für ihre realistische Darstellung.


(mas)